Investmentrechner
Die Magie des Zinseszins
Angelegtes Geld bringt Renditen; diese Renditen bringen eigene Renditen; und über Jahrzehnte wird die Mathematik wild. $500/Monat zu 7% angelegt von Alter 25 bis 65 werden zu rund $1.2 Millionen. Verschieben Sie den Start auf Alter 35, ergeben dieselben $500/Monat nur $570,000 – weniger als die Hälfte, obwohl Sie nur ein Drittel weniger einzahlen.
Zwei Lehren: Früh anzufangen zählt mehr, als mit viel anzufangen, und Volatilität in einem einzelnen Jahr zählt viel weniger als die Durchschnittsrendite über Jahrzehnte. Das Diagramm oben zeigt Ihren voraussichtlichen Saldo Jahr für Jahr, damit Sie genau sehen, wann die Zinseszinskurve steil nach oben abzubiegen beginnt (meist um Jahr 15).
Frequently asked questions
Wie funktioniert Zinseszins eigentlich?
Ihre Erträge erzeugen Erträge. $10,000 zu 7% wachsen nach Jahr 1 auf $10,700, aber Jahr 2 wächst auf der neuen Basis von $10,700, nicht auf den ursprünglichen $10,000. Über 30 Jahre werden dieselben $10,000 zu ~$76,000, ohne einen einzigen Dollar nachzuschießen. Je länger der Horizont, desto stärker biegt sich die Kurve nach oben – deshalb schlägt früher Start spätere höhere Beiträge.
Was ist die 72er-Regel?
Teilen Sie 72 durch Ihre Jahresrendite, um abzuschätzen, wie viele Jahre Ihr Geld zum Verdoppeln braucht. Bei 6% verdoppelt es sich alle 12 Jahre; bei 9% alle 8 Jahre. Das ist eine schnelle Kopfrechen-Abkürzung; die tatsächliche Zinseszinsrechnung dieses Rechners ist genauer.
Soll ich in Indexfonds oder Einzelaktien investieren?
Daten aus Jahrzehnten zeigen: Die meisten Privatanleger – und die meisten professionellen Fondsmanager – bleiben über Horizonte von 20+ Jahren hinter günstigen breit gestreuten Indexfonds zurück. Ohne spezifischen Grund für Einzelaktien ist ein Total-Market- oder S&P-500-Indexfonds mit einer Kostenquote unter 0.10% fast immer die richtige Standardwahl.
Welche Renditeannahme sollte ich für die Planung nehmen?
Die langfristigen US-Aktienmarktrenditen liegen im Schnitt bei rund 10% nominal / 7% real (nach Inflation). Für konservative Planung nehmen Sie 6–7% nominal; für optimistische 8–10%. Anleihenlastige Portfolios sollten 3–5% ansetzen. In einem einzelnen Jahrzehnt können die tatsächlichen Renditen stark abweichen – arbeiten Sie mit Spannen, nicht mit Punktschätzungen.
Wie oft sollte ich rebalancieren?
Einmal jährlich ist Standard und ausreichend. Zu häufiges Rebalancieren löst in steuerpflichtigen Konten unnötige Steuern aus und bringt kaum Mehrrendite. In steuerbegünstigten Konten (401k, IRA) können Sie frei rebalancieren. Viele Leute machen es einfach am Geburtstag, um einen festen Rhythmus zu halten.
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